Große Nachfrage nach „Besser zur Schule“: 42 Schulen aktuell in 2026 dabei

Das Beratungsprogramm „Besser zur Schule“ stößt weiterhin auf sehr großes Interesse bei Schulen und Kommunen. Aktuell erarbeiten 42 Schulen integrierte Schulmobilitätspläne. Damit sind die für 2026 verfügbaren Kapazitäten ausgeschöpft. Schulen und Kommunen, die teilnehmen möchten, können sich dennoch bewerben und werden auf eine Warteliste gesetzt. Dies haben bereits 70 Schulen getan. Ein Projektstart an diesen Schulen ist frühestens ab 2027 möglich, vorbehaltlich der Bereitstellung entsprechender Projektmittel durch das Land Hessen für das Fachzentrum Schulisches Mobilitätsmanagement. Aktuell wird seitens des Landes über die weitere Bereitstellung der Projektmittel ab 2027 beraten.
Seit 2018 wurden durch die ivm gemeinsam mit über 130 Schulen in Hessen integrierte Schulmobilitätspläne erfolgreich entwickelt und umgesetzt. Das Programm „Besser zur Schule“ hat sich seither breit etabliert und wird inzwischen in 21 von 27 Landkreisen und kreisfreien Städten genutzt. Schulen und Kommunen im städtischen wie im ländlichen Raum greifen gleichermaßen auf das Beratungsangebot zurück. Im Mittelpunkt steht ein gemeinsamer Prozess mit Schulen, Schulträgern und Kommen, Eltern sowie der Polizei. Dabei werden die Schulwege sorgfältig analysiert und darauf aufbauend passgenaue Maßnahmen entwickelt. Die Schulmobilitätspläne bündeln verschiedene Bausteine von Infrastruktur und Verkehrsregelungen über Mobilitätsbildung bis hin zu organisatorischen und informativen Maßnahmen. Sie bieten eine verlässliche Grundlage für die Weiterentwicklung der Schulmobilität über einen Zeitraum von fünf bis zehn Jahren.
Grundlage der Arbeit sind Workshops, Ortsbegehungen und Mobilitätsbefragungen im engen Austausch mit allen Beteiligten. Besonders wichtig ist dabei die Perspektive der Schülerinnen und Schüler, denn es geht um ihren Alltag, ihre Sicherheit und ihre Selbstständigkeit. Im Jahr 2026 wird die Erarbeitung weiterer 42 Schulmobilitätspläne abgeschlossen. Parallel entsteht für jede Schule ein Schulwegplan, der sichere und geeignete Routen für den täglichen Weg aufzeigt und zugleich als Basis für weitere Maßnahmen dient. Ziel ist es, die selbstständige und sichere Mobilität der Schülerinnen und Schüler langfristig zu stärken.